The team

Die Arbeitsgruppe Experience and Interaction Design wird von Prof. Dr. Marc Hassenzahl geleitet und erforscht die Gestaltung zwischen materiellen Dingen und Erlebnissen. Prof. Dr. Marc Hassenzahl besetzt den Lehrstuhl "Ubiquitous Design" an der Universität Siegen in der Fakultät III.

The Experience and Interaction Design group, headed by Prof. Dr. Marc Hassenzahl, explores design between the material and experiential, touching upon industrial, interaction and critical design. Prof. Dr. Marc Hassenzahl holds the chair of "Ubiquitous Design" at the University of Siegen at the faculty III.

 

Prof. Dr. Marc Hassenzahl 

Dr. Marc Hassenzahl ist Professor für “Experience Design”. Er hat Psychologie und Informatik an der Technischen Universität Darmstadt studiert und im Fachzentrum User Interface Design der Siemens AG und bei der User Interface Design GmbH an der Gestaltung interaktiver Produkte gearbeitet. Seine Promotion hat er im Feld der Entscheidungsforschung zum Thema “Willenskraft/Selbstregulation” erhalten. Vor Folkwang war er Juniorprofessor für “Wirtschaftspsychologie und Mensch-Technik Interaktion” an der Universität Koblenz-Landau. Mit seinen Erfahrungen in der Psychologie, Informatik, Wirtschaft und im Design lebt Prof. Hassenzahl Interdisziplinarität. Sein sechsköpfiges Team besteht aus Ingenieuren, Psychologen und Gestaltern.

Die Gruppe um Prof. Hassenzahl ist national und international hervorragend vernetzt. Industrieprojekte zum Thema “Experience Design” laufen aktuell bei der BMW Forschung und Technik GmbH. Frühere Projekte beschäftigten sich mit Erleben im Kontext von Telekommunikation (Deutsche Telekom, t-labs, Nokia), Reisen (Deutsche Bahn), Consumer Electronics (Samsung, Korea) und natürlicher Interaktion und Ästhetik der Interaktion (BMBF im Bereich KMU innovativ: FUNNI und ProTACT).

Prof Hassenzahl ist Autor oder Co-Autor von mehr als 100, meist peer-gereviewten Publikationen und Vorträgen mit deutlichem Impact. Er ist im Herausgebergremium der “Interacting with Computers” (Elsevier) und der “i-com” (Oldenbourg). Alleine 2012 sprach er beim “Design und Wissenschaftssymposium” der TU München, bei Bosch, der Telekom, dem polnischen “Information Architecture Summit”, dem französischen “User Experience Day” und der “Asian Pacific Conference on Computer Human Interaction” in Japan.

 
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DIPL. DES. KAI ECKOLDT

Kai Eckoldt studierte Industrial Design an der Universität Duisburg Essen. Seit 2011 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Marc Hassenzahl. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit der Gestaltung von wohlbefindensorientierten Erlebnissen bzw. Praktiken (Experience Design). Der Schwerpunkt seiner Forschung ist dabei das Automobil. Hier arbeitet er seit mehreren Jahren mit unterschiedlichen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen verschiedener Automobilhersteller (z.B. BMW, VW) zusammen. Aktuell arbeitet Kai Eckoldt im BMBF-geförderten Projekt „KOLA – Kooperativer Laserscheinwerfer“ mit dem Fokus auf die erlebnisorientierte Gestaltung von Praktiken prosozialen Handelns im Straßenverkehr.

 
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M.a. Holger Klapperich

Holger Klapperich studierte zunächst Industrial Design mit dem Schwerpunkt Nutzererleben an der Folkwang Universität der Künste und im Anschluss ‚Critical-Practice‘ am Goldsmith College in London. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit Alltagsautomatisierung und wie diese erlebnisorientiert gestaltet werden kann. So untersucht er beispielsweise im Kontext des Kaffeekochens das Spannungsfeld zwischen automatisierter und manueller Tätigkeit. Holger arbeitet im Förderprojekt „Design for Wellbeing.NRW“, welches vom Land NRW gefördert wird.

 

Dr. Phil. Matthias LAschke

Dr. Matthias Laschke ist Post-Doc in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Marc Hassenzahl. Er studierte Industrial Design an der Universität Duisburg Essen und promovierte an der Folkwang Universität der Künste mit dem Schwerpunkt Human-Computer Interaction. Er beschäftigt sich in seiner Forschung mit der Gestaltung transformationaler Objekte (d.h. ‚Pleasurable Troublemakers') und persuasiven Technologien innerhalb der Themengebiete Nachhaltigkeit, Prokrastination, Willenskraft, Therapietreue oder Umsicht im Straßenverkehr. Des Weiteren beschäftigt er sich gleichermaßen mit dem Feld des Experience Designs und dem soziokulturellen Einfluss von Technologie im Alltag.

Matthias Laschke leitet unterschiedliche Vorlesungen, Abschlussarbeiten und Forschungsprojekte. Des Weiteren betreut er diverse Drittmittelprojekte. Frühere und aktuelle Projekte thematisieren beispielsweise die Themen Mobilität (BMW Forschung und Technik), Reisen (Deutsche Bahn AG), Gesundheit (Siemens) und nachhaltiges Konsumieren und Verhaltensänderung (Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie). Seine Arbeit wird international in Blogs, Büchern und Magazinen wie der New York Times, Wired oder Fast Company veröffentlicht. Seine Objekte sind unteranderem Teil der ständigen Sammlung des Deutschen Museums in München.

 
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DIPL. DES. EVA LENZ

Eva Lenz hat Industrial Design an der Universität Duisburg Essen studiert und während des Studiums freiberuflich im Bereich Design gearbeitet. Nach ihrem Diplom war sie in der Entwicklungsabteilung eines Unternehmens für Sicherheitstechnik tätig. Seit 2012 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe. Zu ihren Projekten gehören beispielsweise „Nähe auf Distanz“ (BMBF), proTACT (BMBF) und weitere Forschungs- und Drittmittelprojekte. Sie promoviert im Themenfeld User Experience (Nutzererleben). Zusätzlich ist Eva Lenz in der Lehre und weiteren Hochschulprojekten tätig.

 
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B.A. Robin Neuhaus

Robin Neuhaus ist wissenschaftliche Hilfskraft in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Marc Hassenzahl an der Universität Siegen. Er studierte Industrial Design an der Folkwang Universität der Künste in Essen und der Ohio State University in Columbus, Ohio (USA). 2016 schloss er seinen Bachelor in Industrial Design an der Folkwang Universität der Künste ab und studiert nun Human-Computer Interaction an der Universität Siegen.

Seit 2012 arbeitet er als studentische Hilfskraft in der Arbeitsgruppe und unterstützt bei verschiedenen Projekten. Seine eigenen Arbeiten beschäftigen sich vorrangig mit Themen wie Wohlbefinden, Verhaltensveränderung und freudvollen Momenten im Alltag.

 
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M.A. Julika Welge

Julika Welge ist Designerin und Wissenschaftlerin mit einem Hintergrund in Interaktions- und Industrie-Design. Innerhalb des BMBF-geförderten und interdisziplinären Forschungsprojektes SYMPARTNER entwickelt sie Mensch-Roboter-Interaktionen aus der Erlebnisperspektive. Der Fokus liegt darauf, den Nutzer zu befähigen und seinen Alltag durch freudvolle und bedeutungsvolle Momente zu bereichern. Hierfür nutzen wir die besonderen Fähigkeiten eines Roboters mit seinem hybriden Dasein zwischen einem ‚Ding‘ und einem ‚Wesen‘.