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Nostress

LAUFZEIT: 09/2018 - 09/2021
FÖRDERER: BMBF

Förderkennzeichen: 16SV8068

Unsere westliche Gesellschaft wird immer mehr durch Stress geprägt, egal ob der Karrieredruck diesen ausübt, oder die unzähligen Wahlmöglichkeiten an Freizeit- und Heimaktivitäten. Viele Menschen sehnen sich nach Entspannung und einer Möglichkeit von diesem Alltagsstress abzuleiten. Leider lassen sich solche Entspannungspraktiken nicht immer präventiv in den Alltag einbetten.

Laut der Allianzversicherung erkranken Menschen, die unter Stress leiden, mindestens doppelt so häufig an Depressionen verglichen mit weniger gestressten Menschen. Depressionen und andere stressassoziierten Erkrankungen, wie Migräne oder Burn-Out, zählen mittlerweile zu den problematischsten Erkrankungen weltweit sagt die World Health Organization. Auch in Deutschland gelten laut Bundesministerium für Gesundheit stress-assoziierte Erkrankungen mit 6,2 Millionen Betroffenen als die „unterschätzte Volkskrankheit“.

 

Das Projekt NOSTRESS verbindet Smartphone-gestützte multimodale VR-Technologien mit automatisierter harmonischer Klanggenerierung mittels 3D-Sound und einer mit der virtuellen Welt synchronisierten Massagetechnik. Diese innovative Kombination verschiedener Technologien wird genutzt, um Menschen beim Erlernen und Praktizieren insbesondere „imaginativer“ Entspannungstechniken (z.B. Fantasiereise) im Alltag zu unterstützen. Eine eigens entwickelte körpernahe Sensorik erlaubt es zusätzlich, physiologisch messbare Stressindikatoren (Puls, Atmung, Hautleitwert, Blutdruck) aufzunehmen und die Entspannungstechnik individuell an Nutzer und Situation anzupassen. NOSTRESS verknüpft so in innovativer Weise VR-Technologie, Smart Wearables und „Empathic Computing“ und wendet dies praxistauglich auf ein dringendes gesundheitliches Alltagsproblem an.

In dem Projekt sollen folgende Kernfragen im Bezug auf die Einbettung dieser Entwicklung in einen wohlbefindensorientierten, nutzerzentrierten Gestaltungsprozess beantwortet werden:

(1) Wie können aktuelle Entspannungstechniken erfolgreich durch Technik bereichert werden, um so von den Benutzern akzeptiert und als freudvoll erlebt zu werden?

(2) Wie wird Entspannung im Alltag praktiziert und wie können neue Formen der technologiegestützten Entspannung erfolgreich in den Alltag ihrer Nutzer eingebettet werden?

 (3) Kann die neue Technologie die gewünschten Effekte erzeugen, d.h. Reduktion von Stress bei gleichzeitigem Senken der Hürde zum Erlenen und regelmäßigen, alltäglichen Anwenden technologiegestützter Entspannung.

Das Vorhaben GINA wird im Rahmen des Programms "Technik zum Menschen bringen"  vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Das Projekt wird von M.A. Holger Klapperich geleitet.


Verbundpartner:

  • Hochschule Düsseldorf, Düsseldorf

  • Universität Siegen, Siegen

  • LAVAlabs Moving Images GmbH & Co. KG, Düsseldorf

  • Medisana Space Technologies GmbH, Düsseldorf

  • tro GmbH, Düsseldorf

  • IOX GmbH, Düsseldorf

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Autoren

M.A. Holger Klapperich