ELSI-Workshop in Stuttgart

ELSI-Workshop in Stuttgart

Können ethisch-rechtliche Fragestellungen auch freudvoll sein? Diese Frage konnten wir am 14.05.2019 entschieden mit “Ja” beantworten. Am Dienstag haben sich Dr. Shadan Shadeghian [HIVE-lab] und Holger Klapperich [NoStress] von der Arbeitsgruppe “Ubiquitous Design”, mit Fabian Mertl [NoStress] von der HSD zusammen mit Céline Cressel, Mona Feil und Dr. Wulf Loh [HIVE-lab] von der Uni Tübingen getroffen, um ethisch-rechtliche Fragestellungen im Zusammenhang von Virtueller Realität am Fallbeispiel des Forschungsprojektes NoStress näher zu erörtern.

Nachdem der aktuelle Stand und die Vorgehensweise im Forschungsprojekt NoStress präsentiert wurden, konnten bereits erste kritische Fragen gestellt werden: “Gibt es nicht auch andere (anstrengendere) Arten der Entspannung, beispielsweise Klettern?”, “Gibt es am Ende eines Entspannungstraining auch einen Überblickt, wie geübt man eigentlich ist?”, etc.

Im Anschluss haben wir uns näher mit dem Begriff des subjektiven Wohlbefindens beschäftigt und herausgearbeitet, wie dieser auch aus ethischer Sicht zu definieren ist. Schließlich bringt subjektives Wohlbefinden etwas für das Individuum, aber nicht unter allen Bedingungen auch für die Gesellschaft.

Als interaktiven Teil erarbeiteten wir Perspektiven von diversen Steakholdern wie z.B. die Arbeitnehmer, die Arbeitgeber, aber auch Krankenkassen und Angehörige. Hierdurch ergaben sich viele neue interessante Fragestellungen, die wir nun mit in die beiden Forschungsprojekte “NoStress” und “HIVE-lab” mit einfließen lassen.